Wir über uns

Unsere Kirche

Die Kirche St. Dionysius steht ortsbildprägend auf einem Hügel im Stadtkern. Sie trägt den Namen des Heiligen Dionysius, der im 3. Jh. n. Chr. zur Missionierung nach Paris entsandt wurde und dort den Märtyrertod fand. 

Schon 1293 ist in Fallingbostel eine Kirche urkundlich erwähnt worden. 1525 -1529 wurde auf Betreiben des Herzogs von Lüneburg, Ernst der Bekenner, die ev.-luth. Lehre in Fallingbostel eingeführt. 1549 wurde über der niedergelegten Vorgängeranlage die St. Dionysiuskirche erbaut, die nach dem großen Brand von 1784 stark beschädigt wurde. 1829/30 entstand eine neue dreischiffige Kirche in schlichtem klassizistischen Stil als Emporensaal, dessen Mittelteil ein Holztonnengewölbe trägt. Im Westen wurde ein schöner Orgelprospekt eingefügt. Statt des separat stehenden hölzernen Glockenturms von 1695 wurde 1903/04  ein steinerner Turm im Westen angebaut, dessen schwere Eichentür von 1905 mit zwei biblischen Motiven ausgestattet ist: Jakobs Traum und der anklopfende Christus.

Eine Bronzeglocke musste im ersten Weltkrieg abgeliefert werden. Zwei eiserne Glocken wurden 1923 für die zweite Bronzeglocke eingelöst. Diese befinden sich seit 1982 auf dem Kirchenvorplatz, als wieder bronzene Glocken gekauft werden konnten. Eine davon trägt die Inschrift: "Verleih uns Frieden gnädiglich."

 

Kleines Brevier über die St. Dionysius Kirche Bad Fallingbostel

Hier finden Sie zum Downlad in überarbeiteter Form das kleine Brevier, das in der Kirche ausgelegen hat.