Wir über uns

Spätestens seit 1293 gibt es eine Kirchengemeinde in Fallingbostel - aber aus diesem Jahr datiert die erste Aufzeichnung. Sicherlich gab es schon viel früher Menschen, die wir heute Gott gelobt und geklagt haben und versucht haben, miteinander auszukommen.

So ist das Leben.

Die Kirche

auf dem Kirchberg

Die Kirche St. Dionysius steht ortsbildprägend auf einem Hügel im Stadtkern. Sie trägt den Namen des Heiligen Dionysius, der im 3. Jh. n. Chr. zur Missionierung nach Paris entsandt wurde und dort den Märtyrertod fand. 

Schon 1293 ist in Fallingbostel eine Kirche urkundlich erwähnt worden. 1525 -1529 wurde auf Betreiben des Herzogs von Lüneburg, Ernst der Bekenner, die ev.-luth. Lehre in Fallingbostel eingeführt. 1549 wurde über der niedergelegten Vorgängeranlage die St. Dionysiuskirche erbaut, die nach dem großen Brand von 1784 stark beschädigt wurde. 1829/30 entstand eine neue dreischiffige Kirche in schlichtem klassizistischen Stil als Emporensaal, dessen Mittelteil ein Holztonnengewölbe trägt. Im Westen wurde ein schöner Orgelprospekt eingefügt. Statt des separat stehenden hölzernen Glockenturms von 1695 wurde 1903/04  ein steinerner Turm im Westen angebaut, dessen schwere Eichentür von 1905 mit zwei biblischen Motiven ausgestattet ist: Jakobs Traum und der anklopfende Christus.

Eine Bronzeglocke musste im ersten Weltkrieg abgeliefert werden. Zwei eiserne Glocken wurden 1923 für die zweite Bronzeglocke eingelöst. Diese befinden sich seit 1982 auf dem Kirchenvorplatz, als wieder bronzene Glocken gekauft werden konnten. Eine davon trägt die Inschrift: VERLEIH UNS FRIEDEN GNÄDIGLICH.

Das neue Gemeindehaus/ Martin-Luther-Haus

Gemeindehaus

Das alte Gemeindehaus wurde 2012 umgebaut und völlig neu gestaltet. Der Eingangsbereich eröffnet dem Besucher einen freundlichen, großzügigen  Überblick auf die Büroräume, die offene Küche mit Durchreiche und auf den großen, hellen Gemeindesaal. Auch gibt es zwei Besprechungsräume für den Kirchenvorstand, die einzelnen Ausschusssitzungen und die verschiedenen Gemeindegruppen, die die Möglichkeit haben, sich hier zu treffen.

Die wöchentlichen Chorproben, also die Kantorei, der Gospelchor und der Posaunenchor finden im großen Gemeindesaal statt. Auch die Teamer oder die Jugendgruppe haben sich einen Raum gemütlich eingerichtet. Nicht zu vergessen: in der Eingangshalle wird gerne Tischfussball gespielt.

 
Kirchenansicht
Strichzeichung, copyright C.Schoppan
Kirche im Herbst   Heike Ohlendorf