Die Kongo-Gruppe berichtet

Nachricht Bad Fallingbostel - Beni/Bunji, 24. Mai 2019

Wie läuft derzeit die Förderung von Gesundheit und Bildung in Nord-Kiwu, der Provinz im NO der Demokratischen Republik Kongo?

Weiterhin geht verlässlich das Schulgeld für „unsere 45 Kinder“ und den „Pädagogischen Bauernhof“ nach Bunji/Beni und in die von Flüchtlingen „überlaufende“ Umgebung von Goma.

Und die Arbeiten zum Bau einer Schule mit Kindergarten in Nyirangongo/Goma konnten beginnen: Da das Wasser für die dortige Bevölkerung aus einem 5-10 km entfernten See geholt werden muss, und eine Brunnenbohrung viel zu aufwändig wäre, wurde dank der Zuwendung von 6800,- $ der „Margarete-Kupka-Stiftung“ eine Zisterne (Wassertank) von 22 m³ angeschafft, den ein Tanklastwagen aus dem See befüllt. Wasser - für den Bau wie auch für die Bevölkerung als Brauchwasser. (Die Trinkwasserversorgung geschieht zu 80% durch Regenwasser…) Diese Zuwendung reichte auch noch für eine gesicherte Aufstellung eines Containers zur Aufbewahrung von Baumaterial und Werkzeug sowie für 25 Säcke Zement.

Mwaka schreibt: “Die Aufstellung der Zisterne ist ein ´Gott-sei-Dank` der Erleichterung für die Bevölkerung der Umgebung, denn sie lebt entfernt vom See, und es gibt keine Quellen für brauchbares Wasser. Mehr als 150 Personen haben an der Einweihungszeremonie teilgenommen - der Stiftung und den Partnern der Ev.-luth. Gemeinde Bad Fallingbostel sei man dankbar für diese Geste der Freigebigkeit. Und Pastor Sadiki sagte: „Gott hat sich erinnert an uns“ und „Dies ist der Anfang großer Verwirklichungen in unserer Gemeinde“. Ähnlich äußerte sich der örtliche Verwaltungsleiter, Herr Taishi und bat, fortzufahren zu beten für weitere Unterstützungen.

Leider beteiligt sich die „ Margarete-Kupka- Stiftung“ nicht mehr an der weiteren Finanzierung des „Schulkomplexes Maranatha“. Aber mit „Brot für die Welt“ stehen wir kurz vor der Realisierung ihrer Unterstützung mit 20000 €! Wir danken unserm Freund und Gruppenleiter sehr. Die komplizierte Antragstellung bei „Brot für die Welt“ hat ihn lange beschäftigt!

Mwaka schrieb in einer der letzten Mails wieder: „Wir werden nicht aufhören, euch Danke zu sagen für eure Unterstützung und eure Anstrengungen, die Dinge in unserm Land, unsrer Region zu ändern.“

Für die Kongogruppe Waltraud Graner