"Jeder ist willkommen, das Leben mit uns aus der Freude des christlichen Glaubens zu gestalten."

Dieses Leitbild lädt Sie ein, unsere Kirchengemeinde mit den Menschen, die sie tragen und lebendig machen, kennen zu lernen. Viel Freude beim Entdecken!

Aktuelles und Anregungen zur Begleitung im Alltag...

Unsere kirchlichen Termine für die Zeit vom 7. bis 11. Juli

Achtung! Wir suchen Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren und die Gemeinde lebendig mitgestalten möchten. Haben Sie Interesse - vielleicht ist etwas für Sie Passendes dabei? Informieren Sie sich gerne unter: "Gruppen und Kreise".

  • Sonntag: 10:00 Uhr: Sommerkirche in Dorfmark (Pastor Ziggel)
  • Dienstag, 18:00 Uhr: Jugendgruppe
  • Mittwoch, 15:00 bis 17:00 Uhr: Sprechzeit Pastor Manuel Ziggel, 15:00 Uhr: Bibelgespräch, 15:00 Uhr: Besuchsdienst, 20:00 Uhr: Sommerserenade "Rossini Quartett" (Streichquartett)
  • Donnerstag, 9:30 Uhr: Eltern-Kind-Gruppe, 19:30 Uhr: Posaunenchor

Aktuelle Informationen aus unserer Kirchengemeinde

Andacht

Begegnung mit der Hoffnung

Da kam Frau Hoffnung herein und setzte sich auf den Stuhl neben der Liebe. Es war der dritte Stuhl. Auf dem ersten saß der Glaube. Ich kam in den Raum und jemand fragte mich: Was möchtest du ihr sagen? Oder möchtest du sie etwas fragen? Ich überlege…

Weltweit schreit mir das Leid entgegen: Umweltkatastrophen, Hunger, Krieg, Gewalt, Atomwaffen und Verschwörungen am Horizont… Wie kann man angesichts solcher Szenarien auf das Gute hoffen, ohne es aus unserer Welt auf das Jenseits zu verschieben?

Frau Hoffnung verschwimmt vor meinem inneren Auge. Hoffnung ist irgendwie so unspezifisch, denke ich.

Menschen machen sich Hoffnungen. Nicht nur in der Liebe, sondern ihr Handeln ist - so behaupte ich - auch bestimmt von einer Hoffnung, selbst wenn sie nicht im engeren Sinne religiös sind.

„Das Prinzip Hoffnung, Ein Leuchtstreifen aus der Nacht“ So singt Herbert Grönemeyer. Mir gefällt der Gedanke von Hoffnung als einem Lebensprinzip. Ein Leuchtstreifen - nicht nur in der Nacht!

Sie ist wie eine Grundeinstellung, eine Art durchs Leben zu gehen. Wir versuchen unser Handeln an dem auszurichten, worauf wir hoffen!
Paulus schreibt im Römerbrief: Die Hoffnung aber, die man sieht, ist nicht Hoffnung; denn wie kann man auf das hoffen, was man sieht? Wenn wir aber auf das hoffen, was wir nicht sehen, so warten wir darauf in Geduld. (Römer 8,24f.) Hoffnung kann entgegengesetzt sein zu dem, was ich erfahre. 

Die Theologin Christina Brudereck hat in der Corona Pandemie ein Buch mit dem Titel „Trotzkraft“ veröffentlicht. Eine Kraft, die in die andere Richtung zeigt als das, was ich an Tod und Schmerz in der Welt wahrnehme.
Jesus Christus stirbt einen furchtbaren Tod am Kreuz und in diesem Tod sagt er seinen Leidensgenossen: „Noch heute wirst du mit mir im Paradies sein“.
Das Kreuz ist der Tiefpunkt. Jesus stirbt. Es wird nichts beschönigt, er steigt nicht vom Kreuz. Er ist allein, verraten und verlassen. „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?“, ruft er. Und doch ist genau dieser Ruf ein Ausdruck seines Glaubens und seiner Hoffnung, denn er ruft Gott an. Er weiß, dass da jemand ist, der ihn hört.
Frau Hoffnung sieht mich an. Ihr Blick ist klar. Ihre Gesichtszüge sind offen und freundlich, geradezu entspannt. Weil Jesus selbst am Kreuz gestorben ist, weiß ich, dass Gott bei mir ist, auch wenn ich mich verlassen fühle. Ein Gebet, ein Psalm, ein tröstendes Wort können mir Halt geben.
Gott ist da, auch in den Trümmern.
Ich hoffe auf Frieden und auf Gerechtigkeit...

Ich nicke ihr zu. „Danke!“ sage ich.

Pastorin Friederike Wöhler

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