"Jeder ist willkommen, das Leben mit uns aus der Freude des christlichen Glaubens zu gestalten."

Dieses Leitbild soll Sie einladen, unsere Kirchengemeinde und die Menschen kennen zu lernen, die sie tragen und lebendig machen. Viel Freude beim Entdecken!

Losung Donnerstag, 23. Januar 2020

Du hast meine Seele vom Tode errettet, mein Auge von den Tränen, meinen Fuß vom Gleiten.

Psalm 116,8

Zum heutigen Kalenderblatt

Losung Donnerstag, 23. Januar 2020

Du hast meine Seele vom Tode errettet, mein Auge von den Tränen, meinen Fuß vom Gleiten.

Psalm 116,8

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Losung Donnerstag, 23. Januar 2020

Du hast meine Seele vom Tode errettet, mein Auge von den Tränen, meinen Fuß vom Gleiten.

Psalm 116,8

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Vakanzvertretung

Für die freigewordene zweite Pfarrstelle (Stadtgebiet nördlich der Böhme mitsamt den Ortsteilen Adolphsheide, Elferdingen, Uetzingen, Vierde, Wenzingen) übernimmt Pastor Peter Gundlack die Vakanzvertretung. Er ist in allen Fragen Ihr erster Ansprechpartner. Kolleginnen und Kollegen aus dem Kirchenkreis werden ihn unterstützen.

Andacht

Jahreslosung 2020: "Ich glaube; hilf meinem Unglauben!"

(Markus 9,24)

Ein Bibelwort, das über ein ganzes Jahr gestellt wird - das klingt heute nach einer frommen Übung, war aber beim Start 1930 hochpolitisch.

Erfunden hat die Tradition der biblischen Jahreslosungen der württembergische evangelische Theologe Otto Riethmüller (1889-1938). „Ich schäme mich des Evangeliums von Jesus Christus nicht“ (Römer 1,16), so lautete die erste Jahreslosung.

Riethmüller wollte damit als Vorsitzender des evangelischen Reichsverbands weiblicher Jugend den Parolen der Nationalsozialisten ein kräftiges Bibelwort entgegenstellen. Zunächst hatte er mit der NS-Bewegung sympathisiert und in eines seiner Lieder sogar das Wort „Hitlerland“ eingeschleust. Doch bald durchschaute er den Rassismus der Ideologie, gehörte zu den ersten Unterzeichnern einer Protesterklärung gegen die Einführung des „Arierparagrafen“ in der Kirche.

Seine Idee der biblischen Jahreslosungen wurde schon 1934 von den evangelischen Kirchen in Deutschland übernommen. Die katholische Kirche schloss sich 1969 an.

Acryl von U. Wilke-Müller © GemeindebriefDruckerei.de

Seitdem wird die Jahreslosung von der „Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen“ ausgewählt. Sein Charisma als Prediger, Dichter und Redner machte Riethmüller über Württembergs Grenzen hinaus bekannt.

1928 wurde er zum Leiter der evangelischen weiblichen Jugend nach Berlin berufen. Wenn er redete, waren Kirchen und Säle voll. Dem heute häufig zu hörenden Satz „Die Jugend ist unsere Zukunft“ widersprach er schon damals:

„Wir wollen die Jugend nicht, um eine Zukunft zu haben. Wir wollen vielmehr, dass die Jugend eine Zukunft hat“, sagte er. Mit diesem aktuellen Satz stehen wir nicht nur mitten in der Fridays-for-Future-Bewegung, sondern auch im Zentrum unserer neuen Jahreslosung.

Ein Vater bangt um seinen Sohn. Eine böse Krankheit hat Macht über ihn. Der Sohn wird hin und her geschleudert. Er verliert jegliche Kontrolle. Solche Aussetzer können ihm das Leben kosten. Er braucht unbedingt Hilfe, bevor es zu spät ist. Jesus ist seine letzte Zuflucht.

Jesus verweist den Vater auf die Möglichkeiten des Glaubens: Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.“ Der Vater schreit es in seiner vollkommenen Ohnmacht heraus: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ Gib der Jugend eine Zukunft! Gib meiner Familie eine Zukunft! Und fange in diesem neuen Jahr damit an!

Ihr Pastor Peter Gundlack

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