"Jeder ist willkommen, das Leben mit uns aus der Freude des christlichen Glaubens zu gestalten."

Dieses Leitbild soll Sie einladen, unsere Kirchengemeinde und die Menschen kennen zu lernen, die sie tragen und lebendig machen. Viel Freude beim Entdecken!

Losung Sonntag, 08. Dezember 2019

Du wirst sein wie ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, der es nie an Wasser fehlt.

Jesaja 58,11

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20 Jahre Partnerschaft

Posaunenquartett OPUS 4 und Posaunenchor Bad Fallingbostel

Losung Sonntag, 08. Dezember 2019

Du wirst sein wie ein bewässerter Garten und wie eine Wasserquelle, der es nie an Wasser fehlt.

Jesaja 58,11

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Danke für die gemeinsame Zeit!

Liebe Leserinnen, liebe Leser,

Heike Burkert

als wir im Juli 2017 nach Bad Fallingbostel gezogen sind, haben wir Haus und Garten zurecht gemacht und uns auf eine längere Zeit hier eingerichtet. Nun ist es anders gekommen.

Im Mai dieses Jahr bot sich für mich eine berufliche Chance, über die ich mich sehr freue. Der Kirchenkreis Wolfsburg- Wittingen suchte seit Anfang des Jahres einen Pastor oder eine Pastorin für „Regiolokale Kirchenentwicklung“. Hinter diesem spröden Wort verbirgt sich die spannende Aufgabe, die Entwicklung von Gemeinden durch regionale Zusammenarbeit zu fördern, neue Formen kirchlicher Arbeit zu entwickeln, geistliche Entwicklungsprozesse zu begleiten, ehrenamtlich Mitarbeitende fortzubilden und weiteres. Da ich mich schon lange mit Fragen der Entwicklung unserer Kirche beschäftige und viel Erfahrung aus der Arbeit in Gemeinde und Kirchenkreisleitung mitbringe,

ist diese Aufgabe für mich ausgesprochen reizvoll. Zum 1. Januar werde ich Stelle die antreten.

Für die Zeit in Bad Fallingbostel und Bommelsen bin ich dankbar. Die Menschen sind mir freundlich begegnet. Trotz der kurzen Zeit sind viele vertrauensvolle Beziehungen gewachsen. Es tut mir leid, dass ich einige Menschen durch meinen Wechsel enttäusche. Mit meinem Kollegen, Peter Gundlack, arbeite ich gerne zusammen.

Auch das Miteinander in den Kirchenvorständen in Fallingbostel und Bommelsen ist gut. Es galt in den letzten 2 Jahren nicht nur einfache Entscheidungen zu treffen. Ich habe mich nicht nur über das aktive Gemeindeleben in Fallingbostel gefreut, sondern auch die gemeinsamen Projekte mit den Nachbargemeinden haben viel mir Spaß gemacht. Ich denke dabei an die Gottesdienste der „Expeditionen“.

Ich wünsche Ihnen und Euch in den Kirchengemeinden Fallingbostel und Bommelsen Gottes Segen auf dem Weg in die Zukunft.

Kirche, das sind wir - so lautet der Titel eines Buches. Kirche, das sind Menschen, die ihren Glauben miteinander teilen und leben, davon weitererzählen und andere einladen. Kirche sind Menschen, die sich zusammentun, die Bibel lesen und darüber diskutieren. Kirche sind Menschen, die Freude und Traurigkeit teilen und sich für andere einsetzen. Kirche sind Menschen, die füreinander und miteinander beten und ihrer Kirchengemeinde Gesichter geben. Danke an all diejenigen, die in Fallingbostel und Bommelsen Kirche leben und gestalten. Danke, dass ich Sie und Euch eine Weile begleiten durfte.

Demnächst werden wieder viele Menschen in unsere Kirchen kommen: das Weihnachtsfest steht vor der Tür. Wir feiern Jesus und freuen uns, wenn viele mitfeiern. Sein Geist begleitet uns durch alle Zeit und ist unter uns lebendig. Sein Geist verbindet uns zur Kirche. Kräftiges Wirken dieses Geistes, ein fröhliches Weihnachtsfest und viel Gutes für die Kirchengemeinden Fallingbostel und Bommelsen wünscht Ihnen und Euch

Heike Burkert, Pastorin

Andacht

Jahreslosung 2020: "Ich glaube; hilf meinem Unglauben!"

(Markus 9,24)

Ein Bibelwort, das über ein ganzes Jahr gestellt wird - das klingt heute nach einer frommen Übung, war aber beim Start 1930 hochpolitisch.

Erfunden hat die Tradition der biblischen Jahreslosungen der württembergische evangelische Theologe Otto Riethmüller (1889-1938). „Ich schäme mich des Evangeliums von Jesus Christus nicht“ (Römer 1,16), so lautete die erste Jahreslosung.

Riethmüller wollte damit als Vorsitzender des evangelischen Reichsverbands weiblicher Jugend den Parolen der Nationalsozialisten ein kräftiges Bibelwort entgegenstellen. Zunächst hatte er mit der NS-Bewegung sympathisiert und in eines seiner Lieder sogar das Wort „Hitlerland“ eingeschleust. Doch bald durchschaute er den Rassismus der Ideologie, gehörte zu den ersten Unterzeichnern einer Protesterklärung gegen die Einführung des „Arierparagrafen“ in der Kirche.

Seine Idee der biblischen Jahreslosungen wurde schon 1934 von den evangelischen Kirchen in Deutschland übernommen. Die katholische Kirche schloss sich 1969 an.

Acryl von U. Wilke-Müller © GemeindebriefDruckerei.de

Seitdem wird die Jahreslosung von der „Ökumenischen Arbeitsgemeinschaft für Bibellesen“ ausgewählt. Sein Charisma als Prediger, Dichter und Redner machte Riethmüller über Württembergs Grenzen hinaus bekannt.

1928 wurde er zum Leiter der evangelischen weiblichen Jugend nach Berlin berufen. Wenn er redete, waren Kirchen und Säle voll. Dem heute häufig zu hörenden Satz „Die Jugend ist unsere Zukunft“ widersprach er schon damals:

„Wir wollen die Jugend nicht, um eine Zukunft zu haben. Wir wollen vielmehr, dass die Jugend eine Zukunft hat“, sagte er. Mit diesem aktuellen Satz stehen wir nicht nur mitten in der Fridays-for-Future-Bewegung, sondern auch im Zentrum unserer neuen Jahreslosung.

Ein Vater bangt um seinen Sohn. Eine böse Krankheit hat Macht über ihn. Der Sohn wird hin und her geschleudert. Er verliert jegliche Kontrolle. Solche Aussetzer können ihm das Leben kosten. Er braucht unbedingt Hilfe, bevor es zu spät ist. Jesus ist seine letzte Zuflucht.

Jesus verweist den Vater auf die Möglichkeiten des Glaubens: Alle Dinge sind möglich dem, der da glaubt.“ Der Vater schreit es in seiner vollkommenen Ohnmacht heraus: „Ich glaube; hilf meinem Unglauben!“ Gib der Jugend eine Zukunft! Gib meiner Familie eine Zukunft! Und fange in diesem neuen Jahr damit an!

Ihr Pastor Peter Gundlack

Das Internet-Team sucht (immer noch) Verstärkung

Zum Ende des Jahres wird auf Grund des Weggangs eines Teammitglieds eine Nachfolgerin und/oder ein Nachfolger für die Betreuung der Homepage der Kirchengemeinde gesucht. Wenn Sie sich unserer Kirchengemeinde verbunden fühlen und Interesse und Freude an Öffentlichkeitsarbeit haben, dann melden Sie sich doch gerne im Pfarrbüro oder auch per E-Mail bei der Internetredaktion. Die Aufgaben der Internetredaktion bestehen im Wesentlichen darin, den Internetauftritt der Kirchengemeinde aktuell zu halten, Termine zu verwalten und im Rhythmus der Gemeindebriefausgaben die Seiten neu mit Inhalten zu füllen.

Regelmäßige Treffen mit der Redaktion des Gemeindebriefes im Ausschuss für Öffentlichkeitsarbeit runden daher die Tätigkeit ab.

Voraussetzung sind einfache Kenntnisse in Text- und Bildbearbeitung. Bei Interesse ist das Internetteam gerne bereit, in einer „Schnupperstunde“ seine Arbeit einmal kurz vorzustellen. Das System der Homepage namens Magnolia ist im Übrigen einfach aufgebaut und daher leicht zu erlernen.  Magnolia wird von der Evangelischen Medienagentur der Landeskirche zur Verfügung gestellt. Diese bietet einen sehr guten Online-Support bei Problemen und Fragen und unterstützt auch durch umfangreiche Fortbildungsmaßnahmen.

Dr. Norbert Burkert, Christine Epler-Quinard

 

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